Tierschutz hat viele Facetten. Es gibt so viel Not - man läuft Gefahr sich zu verzetteln.

Ich konzentriere mich deshalb auf Katzen. Mein Ziel ist es, so viele wie möglich impfen und kastrieren zu lassen und - falls möglich - in "gute Hände" zu vermitteln.

Naturgemäß blieben im Laufe der Jahre viele der Tiere trotzdem bei mir, es hat sich eine "Stammbelegschaft" gebildet. Diese wunderbaren Tiere sind mir ans Herz gewachsen, um nichts in der Welt gebe ich sie wieder her.

Sie sind "meine Kinder" geworden.
Eigentlich hatte ich ja Angst vor Katzen ...

Viel habe ich im Laufe der Zeit dazu- gelernt, über Katzen und über Menschen mit Katzen.
Der intensive Umgang mit den Tieren brachte mir Respekt vor den wunder- baren Geschöpfen und entlarvte so manche landläufige Meinung aber auch so manche Schulweisheit schlicht als dummes Geschwätz. Katzen sind intelligent und sensibel. Sie sind anhänglich und gehorchen, mit Liebe und Geduld geführt, wie Hunde.
Katzen sprechen: Aus der Vielzahl ihrer "verbalen Äußerungen" lassen sich eindeutig Muster erkennen, die mit bestimmten Vorgängen und Dingen in Zusammenhang stehen.
Katzen haben einen besonderes Schicksal: Katzen kosten meistens nichts - und "was nix kost' is' auch nix wert".
Sie werden angeboten wie saures Bier und jedes Jahr gibt's zwei mal Nachschub. Trotz verzweifelter Bemühungen vieler Tierschützer steigt die Population "wilder" Katzen immer weiter. Wer seine Katze oder seinen Kater liebt, läßt sie kastrieren! Es ist ein Irrglaube, daß Katzen einmal Junge haben müssen. Und es ist schlicht Schwachsinn, daß Kater nach der Kastration "faul und fett" werden.